Trainings – Ausbildungsjahr 2016 / 2017 Meditation und Achtsamkeit

 
Trainingszeitraum 23. September 2016 bis 19. November 2017
Die nächste Möglichkeit der Teilnahme an einer Einführungsgruppe ist der 25. Juni 2016 in der Zeit von 13:00 bis 18:00 Uhr. Jederzeit ist ein Einzelgespräch möglich.

Einblicke

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Aussichten

Aussichten


 

Ankommen im Alltag „Leben ist jetzt!“

Dieses Trainings- und Ausbildungsjahr der Achtsamkeit und Meditation ist für Menschen gedacht, die mehr über sich und ihr Alltagsleben erfahren wollen. Menschen die bestrebt sind sich immer weiter zu entwickeln und einen Selbsterfahrungsprozess nicht scheuen. Sie haben möglicherweise einen MBSR 8 Wochenkurs absolviert oder an einem Meditationsprogramm teilgenommen und möchten ihre Erfahrungen gerne vertiefen.

Sie sind mit den Grundsätzen der Meditation durchaus schon vertraut und möchten im Umgang mit sich und anderen, die Qualitäten von aufrichtiger Freundlichkeit, respektvoller Klarheit und herzlichem Mitgefühl kultivieren.

Für all jene, die Meditation und Achtsamkeit auch beruflich anwenden und anleiten möchten, ist dieses Training eine grundlegende Basis, die ihre Arbeit wertvoller und verbindender werden lässt.

 

Wollen wir ein Leben führen in dem wir ganz und gar anwesend sind, im Hier und Jetzt, dann ist es unerlässlich sich mit den abgespaltenen Teilen in uns auseinander zusetzen. Sie haben schon manches über Schattenarbeit gelesen und möchten ihre Schatten integrieren.

Ganz gleich aus welchen Motiven Sie sich dazu entscheiden, entscheiden Sie sich für Ihre persönliche Weiterentwicklung, um dieses Leben an sich und den Alltag im Allgemeinen, achtsam und intensiv erleben zu können.

Das Jahrestraining beinhaltet 9 spezielle Seminare in 3 Kursabschnitten mit verschiedensten Meditationstechniken, achtsamen Körper- und Atemübungen. In den Zeiträumen zwischen den Trainingsabschnitten werden Übungen Ihren Alltag begleiten. Zum einen können Sie durch dieses Training tiefer in das Verstehen Ihrer eigenen Strukturen gelangen und um anderen bringt der längere Zeitraum des Übens meist schon eine erkennbare Alltagsveränderung mit sich.

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„Für mich gibt es nur ein Reisen auf Wegen die Herz haben, auf jedem Weg reise ich,der vielleicht ein Weg ist der Herz hat.
Dort gehe ich und die einzig lohnende Herausforderung ist, seine ganze Länge zu gehen.“
(Don Juan Matus, Carlos Castaneda)

 

Achtsamkeit ist eine Fähigkeit die in jedem Menschen liegt. Sie ist eine urmenschliche Qualität. Sie steht uns demnach immer und überall zu Verfügung sobald wir sie in uns erfahren, pflegen und wachsen lassen. Dieses Wachstum bedarf einer kontinuierlichen Übungspraxis und der Verankerung in unserem Alltag. Pflegen wir diese zutiefst natürliche Qualität nicht, verkümmert sie und wir leben ein Leben in dem Achtsamkeit, Mitgefühl und Wohlwollen nicht gedeihen können.

 

Dieses Langzeittraining bietet eine intensive Praxis an Achtsamkeitsmethoden, aktiven und klassischen Meditationen, dem Einüben von Atemtechniken und Phasen die uns mit verbundenem Atem in Verbindung bringen. Der lange Übungszeitraum in dem wir in der Gruppe unsere Erfahrungen austauschen und in den Alltag integrieren, ist ein wesentlicher Aspekt des Übens miteinander. Immer wieder wird das Anleiten von Meditationen und achtsamen Übungen eingeübt und unter Supervision reflektiert.

Die Kurse beginnen jeweils Freitag um 16:00 Uhr und enden Sonntag um 16:00 Uhr

Kursleitung

Marion und Bernhard Hötzel

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Meditationslehrer, Ayurvedatherapeut, Achtsamkeitstrainer- MBSR-Lehrer nach Jon Kabat Zinn, Rebalancer, Primal Encounter. Experten für Burnout- und Stressprävention, Hatha-YOGA-Lehrer, OSHO- Meditationslehrer, ZEN- Meditation und YOGA, Atemtechnik, holotropes Atmen, Bioenergetik, Gestalt- und Schattenarbeit.
 
 
 
 

Voraussetzungen

  • Der tiefe Wunsch mehr über sich selber zu erfahren, ist die wichtigste Voraussetzung für diesen Zeitraum. Sie sind der Mittelpunkt Ihres Trainings.
  • Für die Erlangung des „Zertifikates“ ist der Nachweis über die Teilnahme an einem mehrtägigen Schweigekurs, sowie Meditationserfahrung erforderlich. In welcher Form, legen wir mit den Teilnehmern die noch keine Erfahrungen mit Meditation vor Beginn des Trainings haben, fest. Ein Schweigekurs, in der Vipassana-Tradition, kann auch während oder nach der Ausbildung, bei uns oder in einem anderen Institut, belegt werden. In jedem Fall müssen wir das Retreat in Inhalt und Form anerkennen können.
  • Ein persönliches Gespräch mit uns ist für beide Seiten notwendig und die Teilnahme am einem der Meditationsnachmittage ist zu empfehlen. Die Kosten dafür betragen 69.- Euro.
  • In den Zeiträumen zwischen den einzelnen Seminarwochenenden, sind jeweils 21 Tage mit 1 stündigen Meditationen einzuplanen. Danach setzen wir ca. 30 Minuten täglich für verschiedene Reflektiosnübungen und dem Selbststudium an.
  • Für die Zertifizierung, erwarten wir ein ausführliches Selbststudium, die intensive Beschäftigung mit der von uns empfohlenen Literatur und darüber hinaus, dem Verfassen einer ausführlichen Abschlussarbeit.
  • Das Zertifikat setzt voraus, das der Inhaber einmal jährlich an einem Schweigekurs oder einem Vertiefungstreffen teilnimmt.
  • Wir gehen weiter davon aus, das jeder lehrende Teilnehmer sich einem ethischen Kodex freiwillig unterwirft und seine Meditationspraxis täglich bei behält.
  • Dieses Training ist in erster Linie ein Selbsterfahrungsprozess und muss nicht mit einem Zertifikat abschlossen werden.

 

Kosten und wichtige Infos

Die Kosten für das gesamte Trainingsjahr betragen € 2100.- inkl. Kursunterlagen und beinhalten 29 Seminartage (8×3/1×4 Tage). Der gesamte Betrag ist spätestens 4 Wochen vor Trainingsbeginn ein zu zahlen. Ratenzahlungen können im Einzelfall mit uns vereinbart werden.

Anfallende Zusatzkosten

  • 3 Fachbücher die wir empfehlen
  • Übernachtungen im Gästehaus Mondsee (ca.€ 25.- – € 35-. je nach Zimmerwunsch) unter www.jugendherbergsverband.at, bitte das Zimmer selber reservieren und ohne Frühstück buchen!
  • Die gesamte Verpflegung findet inkl. der Zubereitung im Kursraum statt und ist fester Trainingsbestandteil! Für den Verpflegungsanteil fallen pro Kurseinheit € 35.-, am letzten Seminarblock € 50.- an
  • Das Projekt kann im Einzelfall als Sonderausgabe (Stressreduzierung-Burnout-Prävention) sowie als Ausbildungs- oder Fortbildungsmaßnahme steuerlich geltend gemacht werden. Arbeitgeber leisten hier evtl. finanzielle Unterstützung, wenn es um Achtsamkeit am Arbeitsplatz geht und das Erlernte im Betrieb zur Anwendung kommt.
  • Dieses Training kann auch vom AMS als Bildungskarenzmaßnahme anerkannt werden.
  • Die Zertifizierung unterliegt den Richtlinien des DGAM-Deutschland und VGNÖ-Österreich und berechtigt zur Aufnahme in den jeweiligen Berufsverband.
  • Die Möglichkeiten der Vergabe von Bildungspunkten und Förderungen z.B. durch Bildungsschecks bei deutschen Teilnehmern, unterliegen den ESF-Förderrichtlinien §§ 23,44 vom 31. 05. 2011 und sind auf diesen Kurs anrechenbar.

 

Kursbedingungen

 

Trainingsinhalte

Trainingszeitraum 23. September 2016 bis 19. November 2017

Modul 1 Seminare 1 – 3

Im ersten Teil schaffen wir die Basis in der es einzig darum geht, sich mit den aktiven und passiven Meditationstechniken vertraut zu machen. Wir werden während der Ausbildung 8 verschiedene aktive Meditationen in Form einer intensiven Selbstpraxis kennenlernen.

I  23. bis 25. September 2016
-Einführungsgruppe-
Meditation und Achtsamkeit wird unseren Lebensweg in der kommenden 14 Monaten begleiten. Kennenlernen der Teilnehmer und der formellen und informellen Praxis. Wir beginnen mit aktiven Meditationen und stellen unseren Körper auf die Füße. Erdung und Entspannung sind wesentliche Bestandteile der Arbeit in diesem Seminar.

II  11. bis 13. November 2016
-Meditation und Körperarbeit-
Die eigene Körpersprache verstehen und die Wahrnehmung dahingehend erweitern. Ein achtsames sich Annähern, Erkennen und Vertrauen in unsere Körperintelligenz finden. Wir beginnen mit der Harmonisierung von Körper, Gefühlen und Verstand, sowie der Auflösung körperlicher Blockaden. Übungen zur Tiefenentspannung und Elemente aus der Bioenergetik lösen früh erworbene Spannungen, entlasten und erden unser System.

III  13. bis 15. Jänner 2017
-Meditation und Atmung-
Den Zugang der Zentren unserer Gefühle, mit Hilfe des Atems öffnen. Die Energie des Körpers wahrnehmen und das Zusammenspiel von Entschleunigung und Kraft entdecken. Atem- und Berührung in sanfter und einfühlsamer Weise, sind ein Weg zur Integration von Körper und Gefühl.

 

Modul 2 Seminare 4 – 6

Ein weiterer sehr wesentlicher Aspekt des Trainings ist der Umgang mit den Grundängsten und ihren Auswirkungen auf unser aktuelles Dasein. Wie sind sie entstanden,wie gehe ich damit um und was macht es so schwer sich von ihnen zu lösen. So nähern wir uns allmählich unseren Denk-und Gefühlsmustern, erkennen sie als die unseren an, erfahren wie wir sie benutzen. Es sind meist diese unbewussten Muster und Strukturen die uns letztendlich daran hindern, uns so anzunehmen wie wir nun mal sind. Doch gerade das Sichtbar werden dieser Mechanismen und faulen Tricks, ist die Voraussetzung zu erkennen was uns schadet und macht ein Aussöhnen mit dem Leben erst möglich. Die Fragen nach dem “ Wer ist Schuld“ und „Warum bestimmte Dinge so sind oder auch nicht sind“, stellen wir uns immer weniger und begreifen langsam Sinn und Unsinn darin.

IV  24. bis 26. Februar 2017
-Meditation – Energiezentren – Selbstreflexion –
Vorbereitet durch die vorausgegangene Körper- und Atemarbeit, begleiten sich die Teilnehmer gegenseitig unter Supervision durch ein körperorientiertes Programm. Die Wahrheit des Herzens ist einfach und jeder Mensch besitzt selbstheilende Kräfte, sobald sein „persönliches Ich“ beiseite tritt. Das Kennenlernen der Energiezentren mit ihren jeweiligen Thematiken wird anhand von praktischen Übungen erfahrbar.

V  31. März bis 02. April 2017
-Meditation und die Balance im Geben und Nehmen-
Haben und Sein, Sinn und Unsinn. Die Balance entdecken, in der ein Zusammenleben überhaupt erst möglich wird. Woran erkennen wir, ob unser Leben einem Sinn entspricht? In diesem Abschnitt steht der Atem im Fokus unserer Erforschung und eröffnet uns Erfahrungen eines überpersönlichen Raumes und ein Eingebunden sein in das Ganze.

VI  19. Mai bis 21. Mai 2017
-Meditation- Achtsamkeitsübungen- Anatomie des Sitzens-
Die Anatomie der einzelnen Sitzhaltungen und verschiedene achtsame Körperübungen sind ein wichtiger Erfahrensschatz, wollen wir länger entspannt in Meditationshaltungen verweilen. So lernen wir in diesem Seminar neben den Körperhaltungen auch die klassischen Meditationen, wie Vipassana, ZaZen, ZEN-Walk und den Bodycsan kennen.

Modul 3 Seminare 7 – 9

Die Art wie wir Meditationen erleben und verarbeiten ist ein hoch sensibler Bereich. Achtsamkeit und der Umgang mit den Erfahrungen lassen uns langsam authentisch werden. Wir anerkennen unsere Schwächen und versöhnen uns mit DEM, was JETZT gerade ist. Die Erfahrungen von Demut und Hingabe an den jeweiligen Moment sind existenziell und öffnen in uns einen Raum in dem Meditation geschehen kann. Dieses zu erfahren ist nicht nur für all jene die das Erfahrene weitergeben möchten hilfreich, sondern auch die Basis einer hin wendungsvollen Arbeit mit anderen Menschen. Für das tägliche Miteinander im beruflichen, wie im privaten Bereich, ist das Einüben von Meditation und Achtsamkeit von großer humanistischer Bedeutung. Durch Sie erlernen wir wahre Selbstverantwortung und Selbstbestimmung ohne narzisstischen Trugbilder zu erliegen.

VII  21. bis 23. Juli 2017
-Meditation und die Arbeit mit unseren Schatten-
All unsere Schatten stellen eine Altlast, ein Erbe unserer Entwicklungsgeschichte dar, das jeder in sich trägt. Sie werden mächtig, wenn wir uns ihnen nicht stellen und führen ein Eigenleben. Sie vergiften langsam unser Denken, verhindern unser Baugefühl und verkümmern unseren natürlichen Zugang zu Achtsamkeit, Mitgefühl und menschlicher Wärme. Solange wir uns ihrer nicht bewusst werden, sind und bleiben wir fremdgesteuert.

VIII  29. September bis 01. Oktober 2017
-Meditation und Selbstmitgefühl-
In diesem Seminar öffnen wir uns für die Dankbarkeit in unserem Leben. Es geht um die Beziehung zu uns selbst und die Verbindungen zu anderen Menschen. Es geht um das unsichtbare universelle Band, das uns mit allem verbindet. Die Kunst der achtsamen Kommunikation -von Herz zu Herz- wird diesen Prozess unterstützen.

IX 16. bis 19. November 2017
-Erkenne wer Du bist- „WHO is in“-
Ist ein reinigender Prozess aus der ZEN-Tradition. Wer bin ich?…ist wohl die wichtigste Frage die wir uns stellen können und gleichzeitig ist sie auch die Bedrohlichste… ahnen wir doch, dass da tief in uns etwas ruht, das von großer Bedeutung ist.

 

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