Was sind aktive Meditationen

Stille und Sein

Stille und Sein


 
 
 

Die aktiven Meditationen wurden für den westlichen Menschen in den 1960ziger Jahren von Rajneesh Chandra Mohan Jain, Professor der Philosophie und bekannt unter dem Namen Osho oder auch „Bhagwan“, in Indien entwickelt. Sie führen zunächst durch eine Phase von Bewegung und Ausdruck, in der sich der Meditierende, von dem im Körper festgehaltenem Ballast des Alltags, befreien kann. Dies erleichtert den Zugang zu Stille, Achtsamkeit und entspanntem Sein.

Unser Schwerpunkt liegt, neben dem ZaZen, auf den aktiven und dynamischen Meditationen von OSHO, einem der herausragenden Meditationslehrer des letzten Jahrhunderts. So schätzen wir alle seine aktiven Meditationsformen wie Kundalini, Dynamische, AUM, Nataraj und Nadabrahma, um nur einige zu erwähnen, sehr.

 
 
 
 
 
 

Meditation ist ein Abenteuer, das Größte, in das der menschliche Geist sich stürzen kann. Meditation heißt einfach da sein, ohne irgend etwas zu tun, keine Handlung, kein Gedanke, keine Regung, Du bist und das ist reines Entzücken.

Woher kommt nun dieses Entzücken, da du doch gar nichts tust? Von nirgendwoher und von überall. Es kommt unverursacht, denn die Existenz ist aus dem Stoff, der Freude heißt. „OSHO“

 
 

Verschiedene Meditationstechniken

Meditationstechniken sind Tätigkeiten. Du erhältst eine Anleitung, etwas zu Tun. Sogar zu meditieren bedeutet etwas zu Tun, selbst still zu sitzen bedeutet etwas zu Tun, selbst nichts zu Tun, ist eine Art „Tun“.

Alle Meditationen scheinen also Tätigkeiten zu sein. Aber in einer tieferen Hinsicht sind sie es nicht, denn wenn sich ihr Erfolg zeigt verschwindet das Tun. Nur am Anfang erscheint es wie Anstrengung. Wenn sich der Erfolg eingestellt hat, verschwindet die Anstrengung und das Ganze wird spontan und mühelos. Wenn sich der Erfolg eingestellt hat, ist es kein Tun mehr. Dann wird keine Anstrengung Deinerseits mehr benötigt. Es wird einfach wie Atmen, es ist einfach da. Aber am Anfang muss Anstrengung sein, denn der Verstand kann nichts Tun, was keine Anstrengung ist. Wenn Du ihm sagst, er sollte mühelos sein, wirkt die ganze Sache absurd.

Alle Meditationen die wir machen, sind einzig und allein Vorbereitungen für diesen Augenblick. Sie sind nicht wirklich Meditationen, sondern nur Vorbereitungen, damit du eines Tages einfach bloß dasitzen kannst, ohne etwas zu Tun, ohne etwas zu Wünschen. Dann bist Du angekommen im ZaZen, dem Unbeschäftigt- sein, welches nicht einmal mehr Meditation ist, da Du wahrhaftig nichts mehr tust und alles zu dem EINEN verschmilzt. Es kommt ohne Suche, es kommt einfach über Dich, wie ein Regen dem Du nicht ausweichen kannst, verschwindet dann wieder und hinterlässt neues LEBEN. „OSHO

  • ZENschule für Meditation