MBSR/Achtsamkeit


 
 

Ausbrennen, Burnout und Stresserkrankungen sind mittlerweile Massenphänomene!

Und doch sind sie eine große Chance zur Umkehr, zum Neubeginn. In der heutigen Zeit sind Meditation und Achtsamkeit nötiger denn je. Sie sind keine Aspekte einer ausser uns liegenden GRÖßE mehr, heute sind sie wohl beinahe überlebenswichtig und dem Menschlichen näher als dem Himmlischen.

Sie fragen sich nach dem Unterschied zwischen Achtsamkeit und Meditation. Nun ja, wir können lernen unser Inneres, wie unser äusseres Handeln, durch eine Art der liebevollen Aufmerksamkeit zu beobachten. Im ersten Schritt nehmen wir vielleicht erst einmal wahr, dass wir unterschiedliche Handlungs- und Empfindungsmuster besitzen. Mit der Zeit der Praxis und des sich Kennenlernens, entsteht der Bereich der Meditation, als Entwicklung und Ausdehnung des Geistes, von selbst. So zu sagen aus SICH SELBST heraus und sie ist in jedem Fall passiv. Doch können wir aktive Impulse in Richtung Achtsamkeit setzten. Eine Art der Aufmerksamkeit ohne Bewertung und ohne ein Tun,einer sehr wachen und stillen Präsenz. Diese Art der aufmerksamen Achtsamkeit ist nicht neu. In allen Überlieferungen zur Praxis der Meditation, ist das seit jeher Gegenstand der inneren Betrachtungen.

Doch gelten heute andere Voraussetzungen und Bedingungen als vor mehr als 20000 Jahren. Die Welt ist größer geworden, sie ist vielfältiger und schneller geworden und wir Menschen müssen da irgendwie mithalten. Der Anforderungen im Privaten und in der Arbeitswelt lassen uns immer weniger Zeit, um im Inneren zu verweilen und der Druck wird unerhört größer. Wir verlieren uns mehr und mehr in dem was andere von uns erwarten, wie andere uns sehen sollen und welche Erwartungen wir an selbst haben.

Dies ist ein wilder und kraftraubender Zustand. Für viele ein Hamsterrad ohne Ausgang. Hier kann das MBSR-Training der Achtsamkeit, der Einstieg in die Welt des eigenen Inneren sein. Wir beginnen zu hinterfragen warum die Dinge so sind wie sie sind und wieso wir sie gerade so empfinden. Wir hören auf uns schonungslos zu übergehen, ohne achtsam dafür zu sein was wirklich fehlt, was ansteht, was getan werden muss und was nicht…. Immer erreichbar sein, Arbeiten mit nach Hause nehmen, in der Freizeit an Fortbildung denken, noch im Urlaub schon den nächsten Urlaub planen, selbst seine Hobbys unter Zeitdruck ausführen, scheint durchaus normal zu sein und ist Messgegenstand unserer Zeit. Da kommen wir nicht heraus. So müssen wir uns unserer SELBST bewusst werden und in unserem Sinne handeln lernen.

So haben wir fast alle das Gefühl -auszubrennen- und genau das ist es auch. Ein innerliches Ausbrennen und das quälende Gefühl sich nicht mehr regenerieren zu können. Das Gefühl zu „LEBEN“ geht schleichend verloren und wir funktionieren nur noch. So erleben wir uns in ständigem Mangel und einer unerfüllbar scheinenden Sehnsucht… doch wonach, wissen wir nicht!

 
Einen Mangel an uns Selbst
Einen Mangel an Freude
Einen Mangel an Zeit
Einen Mangel an Zuversicht

 

Und die Liste könnte endlos fortgesetzt werden. Wir sind nicht mehr in der Lage zu erkennen, das all diese zutiefst menschlichen Qualitäten  immer und ständig vorhanden sind! Wir haben einfach nur vergessen wie wir sie uns erschließen können, wo wir sie in uns finden. All das kulminiert zweifelsfrei in Depressionen und endet zu guter letzt meist in einer verzweifelten Selbstaufgabe. Körper und Seele frieren allmählich ein, um schließlich vollends zu resignieren.

Und doch ist Burnout auch eine große Chance mit Aussicht auf Veränderung. Auf ein Wachwerden, auf Menschlichkeit, auf Achtsamkeit und Mitgefühl; auf die Bereitschaft einer neuen Ebene des Verstehens, mit Herz und Verstand.

Sich selbst erfahren, setzt meist einen Leidensdruck voraus. Nehmen wir also auch Burnout und Stress als Hilfsmittel an um zu lernen, uns tiefer zu verstehen. Manches mal wird aus dem Hinderlichen ein Segen und aus einer tiefen Erfahrung kann Entwicklung entstehen. Vorausgesetzt wir erkennen in ihr den Schöpfergeist und das Wachstumspotenzial, verzichten schlechthin auf Selbstmitleid und beginnen einen Weg der liebevoll anerkennenden Selbstverantwortung.

Wir laden Sie ein, eine Abenteuerreise in Ihr eigens Leben zu beginnen, denn wenn nicht jetzt, wann dann?

 

Achtsamkeit am Arbeitsplatz

wäre ein wunderbarer Schritt in die richtige Richtung. Verbringen wir doch mehr als die Hälfte unserer Lebenszeit in beruflichen Zusammenhängen…. Allein das ist Grund genug sich auch am Arbeitsplatz, mit allen seinen Herausforderungen, einer achtsamen Lebensweise zu bedienen. Wir üben das respektvolle Miteinander. Statt uns auszugrenzen, versuchen wir einander zu verstehen und die Dinge zu entdecken die uns verbinden, anstelle der Dinge die uns trennen. Versuchen auch während der Arbeitszeit mit uns selber und allem um uns herum, eine uns nährende Verbindung einzugehen. „Achtsamkeit am Arbeitsplatz“ ist für uns alle eine große und spannende Herausforderung mit Zukunftsaussichten. Einer Perspektive die Respekt und Anerkennung, Wohlwollen und Unterstützung, Kreativität und Eigenverantwortung zu Fördern vermag.

Gerne halten wir auch in Ihrem Betrieb, Firma oder Büro, lebendige Vorträge über die „Achtsamkeit am Arbeitsplatz“ und führen mit Ihnen zusammen in weiterer Folge die „Achtsamkeit am Arbeitsplatz“ in Ihr Berufsumfeld ein.