Aktuelle Zeit-Gedanken…

Eine Podcast-Reihe mit Salzburg24 und Nicole Schuchter.

Hier gehen wir gemeinsam mit Nicole Schuchter von Salzburg24, auf verschiedene Themen und Sichtweisen, von Meditation und Bewusstsein, ein und versuchen zu erklären, warum das Wachstum von Bewusstsein, in den Alltag gehört.



6 Tage MBSR- Kompaktkurs in Mondsee

Stressreduzierung durch Achtsamkeit…
 

MBSR- Wochenkompaktkurs 06. bis 11. Juli 2020

 
mondseeort
 
 
 
Für viele Menschen ist es kaum machbar, die acht Einzeltreffen während des 8 Wochenkurses wahrzunehmen. Diese Erfahrung haben wir in den letzen Jahren machen können.
 
 
Das liegt teils an den beruflichen und auch an privaten Zusammenhängen, die es offensichtlich kaum zulassen, sich auf eine Kontinuität mit acht wöchentlichen Treffen einzustellen zu können.
 
 

YOGA Sommer 2020

Stille und Bewegung

Stille und Bewegung

 
 

In den kommenden Monaten bis Ende September können Sie:

    • Montag: von 18:00 bis 19:00 Uhr praktizieren
    • Donnerstag: von 09:00 bis 10:15 Uhr praktizieren

!!Am 20. und 27. August fallen die Stunden am Donnerstag aus!!
 

Ab Ende September 2020 bieten wir wieder wie gewohnt verschiedene Praxistage an.

KOSTEN

Der ZEN-Pass ist zeitlich unbegrenzt gültig und Sie können alle angegebenen Stunden besuchen! Der ZEN-Pass ist nicht auf andere Personen übertragbar.

  • Kosten für den 5 Stunden Pass Euro 65.-
  • Kosten für den 10 Stunden Pass Euro 115.-
  • Kosten für den 15 Stunden Pass Euro 150.-
  • Der Einstieg in die laufenden Gruppen ist jederzeit möglich!

Zukunft Leben…

 
 
ein Gedankenspiel mit Marion und Bernhard Hötzel

 

Lassen Sie uns doch ab jetzt die Zukunft leben…

Eine Zukunft mit all den neuen Verbindlichkeiten, wie Abstandsregeln und Hygienevorschriften, in der vielleicht das menschliche Bewusstsein im Mittelpunkt steht. Vielleicht lassen wir die Erkenntnis zu, dass alles was ab jetzt geschieht, dem weiteren Wachstum von  Bewusstheit im Einzelnen, sowie im gesellschaftlichen Kollektiv,  förderlich ist.  Im letzten Paargespräch sprachen wir die Überforderung des Einzelnen an und wir sprachen davon, dass Meditation ein wunderbares Werkzeug sein kann, mit dem wir das Leben, in all seinen Fassetten, erfahren.  Sie sagen jetzt vielleicht:  „Das ist nichts Neues!“ Ja und  nein.
 
Ja, denn Meditation ist nach wie vor ein bewährtes Mittel, Bewusstsein zu kultivieren. Doch unterlag Meditation allzu häufig einem Zweck.  Auch wenn wir gelesen und gehört hatten, dass es dieser oder jener Zweck ist, der Meditation mit einem Ziel verbindet, war es genau dieses oder jenes Ziel, das uns letztendlich fern hielt von der tieferen SEINS-Erfahrung, die eng mit dem Begriff der MEDITATION verbunden ist.  So hatten wir häufig Vorstellungen, wie z.B.: „Meditation macht mich ruhig und gelassen“, oder sie sollte uns dabei unterstützen uns wohl zu fühlen. Ja sogar die Forderung des glücklich sein, wurde ihr auf erlegt. Manche wollten die Traditionen großer Meister oder Lehrer ehren, wollten der Idee von Erleuchtung und der Illusion von einem Höheren selbst nacheifern, oder zumindest der Besonderheit, einer spirituellen Gemeinschaft anzugehören, Ausdruck verleihen oder wenn das alles zu hoch gegriffen schien, doch wenigstens ein spiritueller Gutmensch werden.
 
Nein, spirituell zu sein ist kein besonderes Prädikat und auch keine Auszeichnung. Zumal wir uns ja auch die Frage beantworten sollten, wer uns diese Auszeichnung verleihen sollte. Allein bei der Betrachtung dieser Frage müssen wir uns mal wieder unserem EGO stellen. Dabei ist spirituell zu sein, etwas sehr Direktes und Konkretes und die einfachste Weise wach, interessiert und sehr bewusst am Leben teilzuhaben. So sehen wir in Meditation,  den Beginn einer hochinteressanten Reise zu sich selbst, als Synonym für das menschliche Dasein. Sie stellt heute die Wissenschaft der ganz persönlichen Psycho-Neurologie dar, mit der wir vielleicht ein kleinwenig besser begreifen lernen, wie wir ticken. Sie kann das Werkzeug sein, das uns über unsere trennende Kampfnatur hinauswachsen lässt, wodurch wir die Chance erlangen, friedvoll zu sein und uns als Teil des Lebens anzuerkennen. Und wir sagen hier bewusst erkennen, denn begriffen haben wir das schon, nur das allein reicht nicht aus.
 
Vor diesem Hintergrund wird Meditation für uns zu etwas Essenziellem, zu etwas Prägendem, etwas Transformierendem. Und sie kann zu einer liebevollen Überlebensstrategie in diesen Zeiten werden. Die längst vergessenen Haltungen dem Leben gegenüber, die wir der Bedeutungslosigkeit überließen, erhalten ihre Wichtigkeit und somit einen Wert in unserem Leben, zurück. Wir lernen wieder zu Teilen und erkennen, wie wir mit diesem einzigartigen Leben eine liebevolle Koexistenz eingehen können. So reift allmählich ein neues Bewusstsein in uns heran, das wir ein emphatisch verbindendes Bewusstsein oder Brückenbewusstsein, nennen möchten.
 
Wir alle haben heute die Möglichkeit in die nächste Stufe des menschlichen Daseins zu gelangen.  Heute wissen wir,  dass Wissen oder etwas wissen,  nicht gleichzeitig auch Bewusstsein schafft. In den letzten Jahren unserer Vergangenheit konnten wir erfahren und erkennen, dass Intelligenz ohne Bewusstsein durchaus möglich ist.  So häuft unsere derzeitige  Intelligenz unglaublich vielfältiges Wissen an und sehr viele Menschen tragen ein riesiges  Expertenwissen mit sich herum. Doch wenn wir genau hinschauen hat dieses viele „Wissen“ keine beruhigende Wirkung auf uns Menschen, stattdessen kann uns das angehäufte Expertenwissen das Fürchten lehren.
 
Die Mehrzahl der Experten kann ein umfassendes Ganzes, schon lange nicht mehr erkennen und jeder Experte ist nur ein Teil-Wissender.  Dieses Teilwissen ist die Hauptursache für die vielen schlimmen Dinge die auf unserem Planten täglich geschehen und die Menschen, in allen Ländern der Welt, leiden lässt. Die Stimmen jener, die Zusammenhänge erkennen können und ihr großartiges Wissen einsetzen, um Entwicklung in Gang zu setzen, werden immer noch viel zu wenig gehört und viel absurder noch, werden sie oftmals verspottet und oder verunglimpft. 
 
Nun, wir können uns demnach Intelligenz durch eine Flut von Wissen aneignen, können uns davon berauschen lassen und zu wahrhaftigen Experten werden. Intelligenz kann sich von Bewusstsein abkoppeln, denn allein die Fähigkeit zur Konzentration, Auffassungsgabe und ein starker Wille reichen aus, um Experte zu werden.  

Bewusstsein jedoch kann sich von Intelligenz nicht abkoppeln. Beide bedingen sich und durch ihre Vermählung,  entfaltet sich eine gänzlich neue und sehr wach bewusste Intelligenz, die in ihrem Wesen nach emphatisch- gestalterisch- verbindend wirkt.  Sie wirkt stets aus sich selbst heraus, wirkt stets im Lebendigen, entwickelt und bereichert im höchsten Sinn, der Liebe. 
Vereinfacht könnte man es in der Formel ausdrücken: Intelligenz + Konzentrationsfähigkeit = Expertenwissen; Intelligenz + Bewusstsein = emphatisches Handlungsbewusstsein.

Durch Meditation können sich unsere menschlichen Potenziale entfalten und sich der Gleichung, Bewusstsein und Intelligenz erschafft emphatisches Handlungsbewusstsein, nähern.
Heute sind viele Menschen auf dem Weg zu einem umfassenderen Bewusstsein und sie stellen sich den Herausforderungen der neuen Zeit. Möglicherweise beginnen viele aus einem unerklärbaren inneren Druck heraus, mit dem nächsten Schritt der Evolution, vom Homo Sapiens zum Homo Deus, wie es Yuval Noah Harari in seinem Buch, eine Geschichte von Morgen, formuliert.
 
Die Idee von künstlicher Intelligenz und Digitalisierung, scheint für unsere Zukunft zu bestimmen. Sie wird zwar unser Leben noch nicht ersetzen können, doch sie wird es verändern und sich durch alle Bereiche unseres Daseins ziehen.  Heute schon entlasten künstliche Intelligenz und Digitalisierung unseren Alltag.   Digital gesteuerte Autos, Roboter für Alleinstehende- und Seniorenhaushalte, eine digitale Medizin und weitere sinnvolle Dinge, werden unser Dasein in den kommenden Jahrzehnten immer sicherer und vor allem aber auch vorhersehbarer machen. Eine Vielzahl der technischen Voraussetzungen dafür, sind bereits verfügbar und bei all dem Segen, den das für den Einzelnen und die Gesellschaft hat,  kann uns künstliche Intelligenz und digitale Technik uns auch schaden. Nämlich genau dort, wo wir ihr unbewusst ausgeliefert sind. Bewusstheit hingegen bleibt immer dem lebendigen JETZT zugewandt und erkennt das manipulativ Gesteuerte. 
 
In unseren Betrachtungen sehen wir beide Seiten und in beiden Seiten erkennen wir durchaus ein großes Potenzial für menschliches Wachstum. So beginnen wir uns auf die neuen Herausforderungen einzustellen und uns mit ihnen zu entwicklen. Beginnen wir mit einem Brückenbau in uns selbst, als Verbindung von der Alten, zur neuen Welt.  Eine Brücke zwischen dem, was gestern war, zu alldem, das wir heute noch nicht wissen.
 
Im Bau dieser Brücke, zwischen künstlicher und menschlicher Intelligenz, sehen wir die Praxis der Meditation als Wirkungsstoff, als Nähboden für Bewusstseinsbildung. In der äußerst aktiven Phase der individuellen Praxis, entsteht ein Raum, in dem sich eine völlig neue Wahrnehmung ausbreitet, eine neue Dimension die wir das „Brückenbewusstsein“ nennen. Hier verbindet sich das jeweils authentische Bewusstsein des Einzelnen, auf emphatische Weise mit dem Bewusstsein der Anderen und verwebt sich miteinander zu einem Band oder einer Form, oder einem Raum, aus dem sich dann ein kollektiv, emphatisch handelndes Bewusstsein, entfalten kann. So bauen wir innere Brücken und verlassen unsere engen und kleinen Welten von Vorstellungen und lassen uns auf das Leben, als Ganzes, ein.
 
In unserer Schule für Bewusstsein durch Meditation und Achtsamkeit, lehren wir seit vielen Jahren, das Wachstum in uns allein nicht entstehen kann. Wir benötigen Mitmenschen, die uns beflügeln und unterstützen. Und doch sind wir es letztlich ganz persönlich, die durch eigene Initiative, zu mehr Bewusstheit und wachsendem Bewusstsein beitragen können. Das Bewusste oder Bewusstsein, benötigt eine Vielzahl von Menschen, die aus sich selbst heraus wachsen. Nur so können wir tatsächlich an der Einzigartigkeit des Lebens teilhaben, denn das Kollektiv wird von der Ebene eines Gemeinwohles durchzogen und dieser Prozess, oder sagen wir besser diese Entwicklung, hinaus aus dem Drang überleben zu müssen, koste es was es wolle, ist der Weg hin zu einer Gesellschaft in Humanität und Gleichheit, wie sie unterschiedlicher nicht sein kann. 


 
Und diese Entwicklung ist keinesfalls eine Frage der Überzeugung oder der romantischen Sehnsucht nach dem Garten Eden! Nein, sie ist Frage und Antwort zugleich, denn in ihr es geht um Selbst-Verantwortung in bewusstem Dasein, eines erwachsenen Individuums. Vielleicht zu einer Menschheit, mit gottähnlicher Wesensart.

3tes PAAR-Gespräch

 

Neubeginn & Unsicherheit

Ausblicke und Einsichten mit Marion & Bernhard Hötzel

 

 

2. Nichts mehr wie es war – Die Wucht der Veränderung –

 

Im Augenblick sehe ich mal erst diese unglaublichen Summen an Geld, mit denen wir alle konfrontiert werden. Niemand weiß, woher diese vielen Gelder kommen und für mich persönlich sind diese Summen schwindelerregend, nicht fassbar und auch auf irgendeine Weise bedrohlich. Diese gigantischen wirtschaftlichen Auswirkungen tragen wir alle und sehr wahrscheinlich viele Generationen nach uns und so entsteht in mir gerade ein trotzig verwegener Gedanke.

Seit der Krise von 2008 ist der Wert unseres Geldes in keiner Weise mehr mit irgendeinem Gegenwert gestützt oder gekoppelt. Das Geld verzinst sich nicht mehr und somit vermehrt es sich seit Jahren auch nicht und genau dieses Faktum ist in meinem Konzept ganz wunderbar. Wenn sich Geld nun nicht mehr vermehrt und somit dem Zweck der ständigen Vermehrung nicht mehr dient, kann es einen anderen Zweck erfüllen und dem Gemeinwohl dienen. Dieser Gedanken ist erfrischend und schafft Raum für Entwicklung, Pioniergeist und Zuversicht. So empfinde ich das gerade.

 

Sind wir mutig und wagen wir uns gegen die Vorschläge, großer und längst an ausgedienter Technik überholter Industrien, zu entscheiden. Lassen sie uns sicher sein, das alte Jobs neu erschaffen werden und wenn nicht, kümmern wir uns um die Zurückgebliebenen.

Trauen wir uns eine Zukunft mit alternativen Konzepten der Mobilität für unsere Städte und die ländlichen Regionen zu denken, oder können wir, die in diesem Gedanken, kurzzeitig auftauchende Unsicherheit nicht ertragen? Entscheiden wir uns wieder, wie nach der Krise von 2008, die alten, maroden und längst überholten Konzepte zu verlängern, nur weil wir uns nicht zutrauen, dieser erlebten Unsicherheit für eine kurze Zeit standzuhalten?  

Wenn wir uns also stattdessen selbst vertrauen, wird es kein „WEITER SO“ geben und wir können beginnen Wirtschaft neu zu denken.  Eine Wirtschaft die dem Gemeinwohl dienlich ist, führt nicht in Umweltzerstörung und Klimakatastrophen, sondern schafft in uns ein Klima einer wachen Fürsorge.

 

Beginnen wir damit, in Zukunft nicht wegzuschauen und Verantwortung für unsere Gefühle und unsere Sensibilität zu übernehmen. Wecken wir selbst das Interesse an unserem Leben und lassen uns berühren von der Einzigartigkeit dieses Lebens… Wäre es denn nicht ein Jammer, wenn unser Leben trotz des Reichtums, den wir für uns in Anspruch nehmen können, armselig verginge? Werden wir anspruchsvoll, sobald es um unser Empfinden für das Ganze geht. Setzen wir den Gemeinsinn durch, wo immer es angebracht scheint.

Beginnen wir unsere Führungseliten daran zu messen, was sie zuwege bringen und welches Wohl das am Ende gesellschaftlich mit sich bringt. Überlassen wir die Geschicke unserer Existenz nicht länger einer einseitig verblendeten Führung, die mit ausgefeilten und gewaltigen Wortkombinationen, unseren Verstand vernebelt und somit in unserem Namen einem weiteren Ungleichgewicht, Tür und Tor öffnet.

 

Machen wir uns doch jetzt die Mühe ganz neu zu denken, wie es weiter gehen soll. Wechseln wir die Perspektive. Weg, von der Sichtweise vom höchst möglichen Nutzen für den Einzelnen, auf die Sichtweise zum höchstmöglichen Nutzen des Gemeinsinnes. So bedeutet Gemeinschaft doch auch das Bedürfnis, einen Teil unserer persönlichen Freiheit an das Gemeinwohl freiwillig abzugeben. Das erweiterte Bewusstsein kann an diesen Zusammenhang nicht vorbei, denn es gehört aus dieser Perspektive zwangsläufig zusammen.

 

Wir sollten mutiger sein, denn schließlich sind wir der Staat und ich glaube wir müssen uns in aller Radikalität bewusst machen, was in der jüngsten Vergangenheit in unserem Namen (in Ihrem, wie in meinem) geschehen ist. Wir können die Verantwortung für all das nicht abgeben, schönreden oder ignorieren. Es ist an der Zeit, zu erkennen, dass jeder Einzelne der Staat ist und somit können wir beginnen mit vitalem Interesse die richtigen Fragen zu stellen. Und unsere Vertreter können nur jene sein die Antworten finden, in denen sich jeder im Gesamtbild der Gesellschaft wiederfinden kann.

Mir ist es ernst und ohne apokalyptisch zu erscheinen, behaupte ich kühn, es geht um UNS. Um unsere Kinder und Enkelkinder und alle die danach noch kommen werden. Es geht um unsere Familien, Freunde und Fremde, es geht um das Bekannte und Unbekannte, es geht um das Schöne und das Abstoßende, es geht um Alles. Ein solch kleines Virus ist tatsächlich in der Lage die Menschheit zu dezimieren oder gar auszurotten, völlig lautlos und unsichtbar. 

All das scheint uns zu überfordern und tatsächlich tut es das auch. Es überfordert den Einzelnen. Doch niemand muss in Hoffnungslosigkeit oder Ignoranz versinken. Üben wir dankbar zu sein, ohne das Normale aus den Augen zu verlieren und beginnen wir doch tatsächlich Achtsamkeit und Meditation zu leben, damit sich Humanität ausbreiten kann. Erfahren wir wie unendlich schwierig es ist, die Liebe zu leben, sobald wir uns tatsächlich von ihr leiten lassen. Wir werden wach für die Dinge, die wichtig sind. Wach für weitere Zusammenhänge des Lebens und erschaffen eine Atmosphäre der sicheren Geborgenheit unter uns Menschen, damit alle Viren der Zukunft kein leichtes Spiel haben. Gesundheit ist ein hohes Gut, Bildung und Kreativität lassen auch die größten Unterschiede zwischen uns schmelzen und wir erkennen im Anderssein etwas Großartiges. Leben und Tod gehören zusammen, ohne das Eine ist das Andere nicht möglich. Und doch setzt sich das Leben, zumindest lehrt uns das die Geschichte bislang, immer wieder fort.

 

Vielleicht waren wir zu selbstsicher, haben uns in unserer Allmacht vollkommen überschätzt. Haben uns beruflich wie privat überfordert und stets nach dem Besonderen gestrebt. Dadurch haben wir den Kontakt zu uns selbst, unseren Mitmenschen und zu diesem Planeten verloren. Jetzt in der Zeit danach steht Verbindung im Vordergrund. In den vergangenen Wochen haben wir erfahren, dass wir über uns selbst, unsere Nation und über unseren Erdteil hinaus blicken müssen, um zu verstehen, dass wir als Menschen miteinander verbunden sind. Aus dieser Verbindung können wir die unterschiedlichsten Welten als Bereicherung erfahren, erkennen uns selbst, durch den Anderen und im äußeren Leben. 

Allen gesellschaftlichen Gruppen und Ansichten zugewandt sein und sich in unserer Gesellschaft offen und ohne Vorurteil zu begegnen, wäre das nicht eine umfangreiche und offene Kommunikation, die diesen Begriff verdient? Anderen zuzuhören, ohne gleich die eigene Ansicht dagegenzusetzen, wäre das nicht eine Atmosphäre in der Gemeinsames gedeiht und Trennendes überwunden werden kann?

Wenn wir bereit sind zu erfahren, das da im äußeren Leben nichts ist, was uns nicht auch in unserem Inneren begegnet, haben wir jene wichtige Neugier, die wir mitbringen müssen, um auf dem Weg der Meditation wach voran zu schreiten. Und dieser Weg der Meditation ist ganz konkret die vollständige Übernahme der Verantwortung für das eigene Leben und für alle Handlungen, die jeder Einzelne in seinem Leben vollzieht. Sicherheit gründet sich dann in uns selbst und sucht nicht mehr im Außen nach einer Person oder Institution, die uns diese Sicherheit verschafft oder schenkt.

 

Verantwortung und Sicherheit sind Aspekte, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen, sobald wir geistig wachsen wollen. So wollen wir bemüht sein, unser Bestes zu geben, jeder Einzelne darf sich berufen fühlen, sein jeweils Bestes zu geben. Jedem von uns sollte völlig klar sein, dass wir selber nichts von einem guten Leben haben können, wenn anderorts Menschen weiterhin unter uns leiden. Sobald wir die Verantwortung dafür übernehmen, erlangen wir eine tiefe innere Sicherheit unserer Selbst und ab da, wird unser Handeln mitfühlend und angemessen sein und fördert stets das Lebendige.

Und natürlich fallen wir auch häufig zurück, und natürlich lassen wir uns auch immer mal wieder von den vielfältigsten und durchaus schönen Dingen im Außen benebeln und setzten uns auch gerne mal in den Mittelpunkt der Welt. Doch wir erkennen immer häufiger, das das Außen laut und unwirklich ist. So lernen wir wach und neugierig zu sein und sind interessiert an allem was uns begegnet. Den Kindern, dem Partner, der Politik, der Wirtschaft, einem Talent, das in uns ruht, den Menschen die Unterstützung benötigen, den Wäldern, den Meeren, den Seen, den Bergen und Flüssen.

 

An dieser Stelle sagen wir herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und vielleicht konnten wir Ihnen in diesen Zeiten nahe sein und Ihre Welt ein klein wenig bereichern…

Marion & Bernhard Hötzel

2tes PAAR-Gespräch

 

Einblicke und Aussichten mit Marion & Bernhard Hötzel

ZENgarten

2. „Social Distancing“ aus der Sicht der Bewusstseinsarbeit

 

Distanz und Nähe ist für viele Mitmenschen im Augenblick etwas sehr Schwieriges. Das Gefühl der räumlichen, wie auch der sozialen Distanz, wird vielleicht zum ersten Mal ganz deutlich und auch schmerzhaft, wahrgenommen. Dieser körperlich, wie auch seelisch empfundene Schmerz ist durchaus etwas Natürliches, das wir allerdings tiefer erforschen müssen, sobald wir an Wachstum von Bewusstsein interessiert sind.

 

Was bedeutet nun räumlich und soziale Distanz, mal erst für mich persönlich? In meinem Alltag, im Umgang mit mir und anderen. Gesellschaftlich zeigt sich für mich, die persönliche Distanz, am deutlichsten im Singledasein und im Beruflichen über einen perfiden Perfektionismus und Abstand durch Konkurrenz.  Doch wie erlebe ich das aus der Sicht des Bewusstseins?

 

 

Und doch ist es  ein ganz ein natürlicher Prozess. Wenn wir neuen Menschen begegnen, zeigen wir am liebsten zunächst den Teil von uns, mit dem wir am häufigsten die Erfahrung gesammelt haben, angenommen und gemocht werden zu sein. So zeigen sich die Teilnehmenden ihre Masken, wenn sie sich am ersten Wochenende eines Jahrestrainings in unserem Gruppenraum begegnen. Wir beobachten, wie die Masken nach und nach fallen, wer mit dieser Demaskierung beginnt und wer sich, vielleicht aus Unsicherheit, noch ein wenig mehr Zeit damit lässt.

Die Distanz zu den anderen wird durch die freiwillige Demaskierung abgebaut, wir werden anwesender und zeigen mehr von dem, was wir im Geheimen mit uns herum tragen.  So wird allmählich sichtbar, wer wir wirklich sind und dass jeweils Einzigartige und  Individuelle kann sich entfalten. 

 

 

Das, was wir in diesen Tagen hören, wenn erwachsene Menschen darüber berichten, welche Sehnsucht sie nach Kontakt haben, ist nur die Spitze des Eisberges. Hier wird viel verwechselt.  Klar, der Mensch ist ein Herdentier und doch ist er ist auch ein Einzelwesen. Und das heute mehr denn je. Jeder stellt sich als besonders und unverzichtbar dar und wird nicht müde das jeden Moment zu untermauern. Die Fotolawine der Selbstporträts, die perfekt in Szene gesetzten Selbstdarstellungen in Facebook, Instagram usw. und die ständige Notwendigkeit mit Irgendwem in Kontakt zu sein, sind traurige Zeichen, einer inneren Trennung von sich selbst. Plötzlich werden kurzfristig empfundene Verzichte, schon existenziell und sie werden als unbedingt erfüllbar vehement untermauert. Welch ein Wahnsinn! Denn im Augenblick ist ja noch alles da. 

 

 

Bei der Nähe, die im Jahrestraining im Gruppenraum erfahrbar wird, verzichten die Teilnehmenden auf einen großen Teil ihrer Bedeutsamkeit zugunsten der Gruppe, die sie gemeinsam bilden. Durch die abgelegte Maskierung finden sie dann als Einzelwesen den Eingang in das „Gruppenwesen“ und erfahren diese Zugehörigkeit als erfüllend und verbindend ohne das sie etwas Besonders sein oder leisten müssen.                                   

 

Und so erfahren wir etwas Neues, denn im Alltag verschwenden wir kostbarste Zeit mit Selbstoptimierung und im Jammern darüber, das Biergärten, Kneipen, Bars und Fitnessstudios nicht geöffnet haben! Doch was geschieht denn da? Ich habe dort noch nie Nähe erfahren! Also das was wir vermissen zu scheinen, ist wohl eher ein scheinheiliges Erschleichen von Aufmerksamkeit und die Mittel, die wir dazu einsetzten, sind unzählig und durchdringen unsere Gesellschaft.  Nur weil es alle machen und sich niemand fragt, ob und warum das ist, ist es nicht auch per se als  normal anzusehen.   Natürlich gibt es Entwicklungsphasen und Lebensbedingungen,  in denen es auch anders sein kann und was dann völlig normal und stimmig wirkt. Normal bei Kindern, die eine ungeteilte Aufmerksamkeit benötigen um zu gedeihen, normal auch im Umgang mit alten Menschen, die allmählich an Bewusstheit verlieren und selbstverständlich normal bei Kranken und Sterbenden, die unsere ungeteilte Aufmerksamkeit benötigen. 

Doch gerade in diesen Bereichen sind wir schlecht aufgestellt, entziehen hier unsere Aufmerksamkeit, empfinden sie als lästig und zu teuer! Eine wohlwollende und wertschätzende Nähe wäre förderlich und aus einer feinen wachen Distanz würde eine  Handlung entstehen, die für alle nur das Beste will.

 

 

So ist der durch die aktuelle Distanz empfundene Mangel also bestens dazu geeignet, ehrlich auf das zu schauen, wonach wir tatsächlich suchen. Die Oberflächlichkeit, der Antworten die wir in unserem normalen gesellschaftlichen Leben bei dieser Suche akzeptieren, sollte uns nachdenklich stimmen, lassen sie uns doch in der Regel hungrig zurück und machen uns auf keinen Fall satt oder zufrieden. Der jetzige Abstand zu unseren Mitmenschen birgt in sich die Möglichkeit eine gesunde und erfüllende Nähe zu uns selbst aufzubauen. Die unabdingbare Voraussetzung dafür ist, die innere Distanz zum Anderen zu überwinden.

 
 
 

AUSSICHTEN

 

Das empfinde ich auch so, denn in einem gesunden und bewusstem Erwachsenen ist der Platz von Distanz und Nähe sehr ausgeprägt. Nähe entsteht immer aus der Distanz und wird ohne Distanz nicht erfahrbar. Hier stellet sich dann die nächste interessante Frage. Was und wie muss Nähe sein?

 

 

Und so sind es im Moment gerade die Wochenenden und die bevorstehenden Feiertage die uns, bedingt durch die vorgegeben Abstandsempfehlung, eine große Möglichkeit schenken die Distanz zu den anderen, eventuell auch schmerzhaft, zu empfinden. Jetzt die Aufmerksamkeit auf die inneren Prozesse aufrecht erhalten, nicht in den vordergründigen Wunsch nach Nähe abzugleiten, birgt die Möglichkeit uns ehrlich und in unserer Realität kennen zu lernen. Es geht vielleicht darum zu erkennen,  dass wir alle allein sind und dass das kein Drama ist, sondern eine gute Möglichkeit mit sich selbst und anderen, eine seelisch satt machende Verbindung einzugehen, allein und gemeinsam,  wach und bewusst zu sein.
 

 

Wir wünschen Euch / Ihnen weiterhin ein gutes LEBEN und freuen uns auf die kommenden Gedanken…

Marion & Bernhard Hötzel

 

                       

 

 

1tes PAAR-Gespräch

Einblicke und Aussichten mit Marion & Bernhard Hötzel            

 
Mit den Paargesprächen aus dem ZENtrum, teilen wir immer mal wieder, ein paar Gedanken zur aktuellen Lage. In den letzten Tagen werden wir verstärkt nach passenden Meditation gefragt, die wir dann als Podcast oder Download auf die Homepage geben könnten. Wir haben uns darüber Gedanken gemacht und uns entschieden diesen Weg nicht zu gehen. Das Netz ist voll von guten und weniger guten Anleitungen, die wir nicht ergänzen möchten. Jedoch teilen wir sehr gerne mit Euch/Ihnen unsere Gedanken, die vielleicht dazu beitragen können, dass sich etwas bewegen kann. 

 

1. Wie wir den Frühling im April 2020 erleben..

 

 

EINBLICKE

 

Wir erfahren gerade, was es bedeutet in unserer persönlichen Freiheit und dem Kontakt mit anderen, eingeschränkt zu sein. Wir erfahren, wie es uns durcheinander wirbelt, wenn wir hören, dass die Grundnahrungsmittel  eventuell knapp werden, die med. Versorgung möglicherweise nicht für alle ausreicht und unsere Jobs infrage stehen. Einen kleinen Rückblick können wir schon wagen und vielleicht erkennen, dass es so schlimm gar nicht ist. Schlimm ist nur das, was wir daraus machen. Alles, was fremd ist, grenzen wir erstmal aus und wollen es nicht an uns heranlassen. So ist es allemal einfacher Schuldzuweisungen loszuwerden und sie über fremde Menschen, Länder, Regierungen, Virologen usw. zu ergießen. Ich denke hier wäre etwas Abstand ein willkommenes Mittel. 

 

Das kann ich unterstreichen, denn mit etwas Abstand können wir feststellen, was wir bisher so alles gemacht haben und mit dem Vergleichen, was wir hätten machen können.  Lassen Sie es mich anderes ausdrücken. Es geht darum darauf zu schauen, was hätte der Einzelne wagen können. Wo hätten wir mehr Vertrauen können, um die gefühlte Unsicherheit wahrzunehmen ohne gleichzeitig nach einer neuen Sicherheit zu suchen? Wo konnten wir es uns nicht gestatten Kontrolle aufzugeben und den Dingen ihren Lauf zu lassen?

 

OK. Schauen wir doch mal aus der Sicht einer doch im Grunde guten Versorgungslage, auf diese Tage und Wochen. Wir tun vielleicht gerade Dinge, für die sonst keine Zeit ist, können mal mit den Kindern und dem Partner auf gänzlich andere Weise zusammen sein und uns unserer Verletzlichkeit bewusst  werden. Wir erkennen vielleicht zum erstem Mal,  dass es einen wunden Punkt in uns gibt, wo wir uns hilflos fühlen.  Die Ohnmacht spüren nichts tun zu können und in gewisser Weise diesem kleinen Virus schutzlos ausgeliefert zu sein, ist eine existenzielle Erkenntnis. 

Ziehen wir doch einmal eine innere Bilanz, fragen wir uns, ob wir diese Zeit für uns selbst und andere genutzt haben? Haben wir überreagiert, oder haben wir genau das Richtige getan? Niemand kann das heute sagen. Mit all dem Wertvollen, dass wir über uns selbst lernen konnten, hat doch jeder etwas sehr Konkretes gewonnen. Nämlich, dass wir wissen, wie wir Ticken und wie wir uns selbst wahrnehmen, wenn alles Still steht. Ich glaube, dass diese Art der Betrachtung uns sehr viel mehr bringen kann, als rückwärts zu Zweifeln.

 

Ja und dann stellen wir aus der Perspektive des JETZT-Bewusstseins die Frage, sind wir mutig und konsequent in diesen Tagen und gehen wir mit der Möglichkeit, Zeit mit uns selbst zu verbringen, konstruktiv um? Sind wir mit sich verbunden, oder erliegen wir dem schnellen Treiben des Fernsehens, mit den immer neuen Nachrichten und Sondersendung? Rennen wir also im Shutdown, weil dies die einzige Bewegung ist, in der wir sicher fühlen? Ganz nach der Devise, weiter rennen, nur nicht innehalten!

Können wir auf den abendlichen Jogging-Rundkurs verzichten, obwohl der ja erlaubt ist und einen anderen Weg finden,  um uns um unsere Gesundheit zu kümmern? Ist es uns möglich auch zum Wohl der Anderen, sich mit den Wünschen des Egos zurücknehmen? Denn genau für dieses Übungsfeld haben wir Zeit im Shutdown.                                                                              

Durch den teilweisen Verzicht auf unsere individuelle Freiheit, kann es möglich werden, über unseren eigenen Mikrokosmos hinaus zuwachsen.

 

AUSSICHTEN

 

Denn ob mit oder ohne persönlicher Freiheit geht die Entwicklung weiter und wohin wissen wir nicht.  Wir können das nur Ahnen, Vermuten, Planen und uns mit einer Zukunft beschäftigen, die uns nicht von einem Jetzt abhält. Doch wir können beginnen mehr auf das zuschauen was gerade passiert. Und das ist meist ganz profan und hat mit Visionen nichts zu tun, und tatsächlich sind es die Dinge, um die es bei Schulung der Achtsamkeit geht. Gerade jetzt fehlt es uns an Gesichtsmasken, den Kindern fehlt es an Kindern, den Erwerbstätigen an Erwerb…usw.

Vielleicht lernen wir daraus für kommende Krisen, Millionen von Masken zu bevorraten, nur damit wir uns sicher zu fühlen können. Doch es kann anders kommen und meist ist das auch der Fall. Dann brauchen wir keine Masken, sondern irgendetwas anders, weil es dann evtl. kein Virus sein wird, der uns herausfordert und uns wieder an Punkt dieser tiefen Schutzlosigkeit, schmerzlich erinnert. Ich bin sicher, es werden die hungernden Menschen sein, die wir vergessen haben, deren Elend wir nicht mehr schönreden können und denen wir Schutz und Sicherheit geben müssen.

 

Und sobald wir beginnen, das Fremde in uns anzuschauen, können wir uns selbst nicht mehr als getrennt erleben, von dem, was wir im außen zunächst als fremd empfinden, sondern wir sind in der Lage uns im fremden Äußeren selbst zu erkennen. Dann werden wir uns um unsere Mitmenschen kümmern, weil wir fühlen und erfahren haben, dass sie ein Teil von uns sind. Flüchtlinge werden dann nicht gerettet, werden nicht mehr in Auffanglager unter völlig unmenschlichen Bedingungen eingesperrt, sondern wahrhaftig willkommen geheißen als vergessener Teil von uns selbst. So erzeugen wir Vertrauen bei den Menschen die wir seit Jahrzehnten, wenn nicht seit Jahrhunderten, nur ausgenutzt und benutzt haben, um unseren eigenen Wohlstand zu begründen.

Zu teilen verliert dann seine „materiell gebende“ Komponente und kann stattdessen zu einer umfassenden Wiedersehensfeier werden. Wiedersehen mit dem vergessenen Aspekt unserer selbst. Wäre das nicht ein Fest, das wir mit größter Freude erleben könnten und welches, mit den Partys, die vor der Krise feierten, nicht zu vergleichen ist?

 

Wir wünschen Euch / Ihnen weiterhin ein gutes LEBEN und freuen uns auf die kommenden Gedanken…

 

                       

 

 

Körperseele in Bewegung…

 

„Die Schönheit der Körperseele“ Workshop vom 13. bis 16. August 2020… findet statt

 
Unser Umgang mit Corona
Wir wollen Ihnen und uns die Sicherheit bieten in respektvollem Abstand und den Hygienerichtlinien folgend, an unseren Kursen teilzunehmen. Zusätzlich haben wir uns mit einem der modernsten IONEN-Luftaustauscher ausgestattet. Dieser wird dauerhaft und fast lautlos die Luft im Gruppenraum, mit hilfe eines speziellen Viren-Filters, reinigen. Wir werden darauf achten, dass die Pausen im Außenbereich stattfinden und zusätzliche Stoßlüftungen vornehmen.
 
 
 

der Tanz des Lebens

Seele in Bewegung

Bewegung und Form, als Ausdruck von Leben

In diesem intensiven Workshop vermitteln Marion Hötzel, Sibylle Lustenberger einen sehr interessanten Aspekt des Körperbewusstseins. Wir nähern uns, mit den 7 Entwicklungsphasen aus dem Lebens- und Bewusstseinsmodell von Wilfried Nelles, den verschiedenen Entwicklungsstufen unseres Körperbewusstseins an.
 
 
Marion Hötzel wird aus Sicht der Körperpsychologie, durch bewegte Meditationen und einfache ASANA führen und die bewusste Hinführung des Körpers, in eine sich bewegende Stille, begleiten.
 
 
 
So werden wir gemeinsam vom 13. bis 16. August 2020 in einen spannenden Bewusstseinsprozess eintauchen.
 
Unser Körper ist Bewegung und Ausdruck der Liebe des Lebens zu uns selbst. Mit der inneren Haltung der Offenheit und Wachsamkeit, geben wir dem Körper die wunderbare Möglichkeit sich von festgehaltenem Ballast des Alltags zu befreien. Auf diese Weise erschaffen wir einen Zugang zur Stille und Achtsamkeit. Durch das feinfühlige und sanfte Hineinfühlen erhalten wir ein tiefes Verständnis in die Kommunikation unserer Körper- und Seelensprache. Wir erkennen, das mache Altlast aus den Kindertagen noch in uns schlummert und kann auf diese Weise aus ihrem Schattendasein treten. Dort wo bisher Grenzen waren, werden Freiräume erfahrbar.
 
 
Die Kosten für den Workshop betragen 349.- Euro und enthalten ein umfangreiches Skriptum über Körperbewusstsein und Körperseele. Ihre Unterkunft sollten Sie möglichst bald buchen, da Mondsee im Sommer gerne besucht wird.
 

Möglicher Tagesablauf

  • Donnerstag: 16:00 bis 20:00 Uhr (optional gemeinsames Abendessen )
  • Freitag: 07:30 Morgenmeditation/ 10:00 bis 13:00 (optional gemeinsames Frühstück/Mittagessen) 15:00 bis 18:30 Uhr
  • Samstag: 07:30 Morgenmeditation/ 10:00 bis 13:00 (optional gemeinsames Frühstück/Mittagessen) 15:00 bis 18:30 Uhr
  • Sonntag: 07:30 Morgenmeditation/ 10:00 bis 15:00 Uhr (optional gemeinsames Mittagessen)

Anbei finden Sie den Folder mit weiteren Infos zum Sommer-Workshop.
Einladung_Anmeldung_ Körperseele und Lebensphasen im_YOGA
 
 

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Es könnte doch sein…Gedanken zu Corona im März 2020

Gedanken von Bernhard und Marion Hötzel
Mondsee 26. März 2020

CORONA swr.de

Wenn wir an Weihnachten 2020 wieder zusammen sitzen dürfen,
könnte es doch sein, dass wir uns mit unseren Familien und Freunden darüber unterhalten, dass das Leben sich in diesem Jahr in eine Richtung verändert hat, in die es sich hat sowieso verändern wollen. Es könnte doch sein, dass wir bei diesen Gesprächen feststellen, dass wir bei unserer letzten familiären Zusammenkunft zur Weihnacht 2019, diese Dinge die sich ändern sollten und müssten zwar benannten, aber im Grunde unserer Herzen nicht daran glaubten, dass diese Veränderungen möglich sein würden und schon gar nicht in nur einem einzigen Jahr.

Die Trägheit der Menschen und die als starr und festgefahren erlebten gesellschaftlichen Strukturen erschienen uns festgelegt und für unsere Zukunft vorbestimmt, ja es schien so, als ob uns Menschen keinerlei Einfluss auf diese Zukunft mehr gegeben wäre und wir das vor uns liegende Jahr, im gleichen ignoranten Zustand abspulen würden, wie die letzten zehn Jahre davor. Wer hätte es z.B. für möglich gehalten, dass dieses 2020 das erste Jahr sein würde, in dem der CO2 Ausstoß tatsächlich rückläufig ist?

Wie überaus hilfreich sich bei den dringend notwendigen Veränderungen, das Corona Virus erwies, konnten wir erst am Ende des Jahres 2020 ansatzweise erkennen und würden beginnen zu verstehen, warum wir diesem „Unterstützer des menschlichen Bewusstseins“, schon in seinem Namen die Krone aufgesetzt haben.

Es könnte doch sein, dass wir erkennen konnten, wie sinnvoll es ist, die vorhandene Technologie so zu nutzen, dass Schulen, Universitäten und Büros zeitweise schließen konnten, ohne das ein Schaden entstand und es könnte doch sein, dass wir aufhören konnten Dinge zu produzieren, die wir nicht brauchten und die uns nicht fehlten, und dass wir die Dinge nicht vielfach um den Planten transportieren müssen, nur damit die Produktionen sich verbilligten, einige wenige Profit machten und somit den Raubbau der natürlichen Ressourcen in Kauf nahmen.

Es könnte doch sein, dass die Menschen im Jahr 2020 Vertrauen entwickelten und es gelang dem Leben die gestalterischen Möglichkeiten zu lassen, das Kreative zum Ausdruck zu bringen und es könnte doch sein, dass wir im Frühling 2020 lernen durften unsere eigene Langweile zu ertragen und das wir vor unseren Gefühlen nicht zurückschrecken brauchen. Es könnte doch sein, dass wir begannen zu erfahren, das Einsamkeit und Hilflosigkeit zu unserem Sein gehören und dass wir ruhiger und gelassener wurden, als wir erkannten, dass auch Krankheit und Tod zu unserem Leben gehören.

Es könnte doch sein, dass wir erleben durften, dass die nächste Chance zur einer weiteren Bewusstwerdung der Menschheit, nicht durch das unsägliche Leid eines dritten Weltkrieges ausgelöst werden musste, sondern dass wir diesmal relativ mild und unblutig davon gekommen sind. Und dass wir, aus dieser Perspektive gesehen, fast schon lautlos von einem Virus geweckt wurden und wie ganz selbstverständlich, an einem „WEITER SO“ nicht mehr festhalten konnten.

Es könnte doch sein, dass uns auch die ökonomischen Folgen in einem anderen Licht erschienen und dass wir dazu bereit waren, die mit der Krise verbundenen Kosten zu tragen. Es könnte doch sein, dass wir Familienangehörige, Freunde, Bekannte und viele Sicherheiten verloren und dass wir gerade dadurch zu mehr Vertrauen und Mitmenschlichkeit finden konnten und dem Wunder „Leben“ ein kleinwenig näher kamen.

Es könnte doch sein, dass dieses Geschehen auch eine Einladung war, die uns dazu ermutige, uns miteinander zu verbinden. Bleiben Sie wach für alles, was auf Sie zukommt und bleiben Sie gesund.

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