meditation *bewusstsein

 
 
 
 

 
Vielleicht liegt die Zeit von CORONA gerade hinter uns, wenn Sie diesen Text lesen. Vielleicht stecken wir aber noch mittendrin, weil der Ausstieg viel länger andauert als vermutet und vielleicht ist in Ihrem, so wie in unserem Leben, alles anders als zuvor. Das Neue ist noch nicht wirklich sichtbar und in das Alte können wir nicht zurück. Vielleicht erkennen Sie, dass sich Ihr Leben immer schneller zu drehen scheint, denn Sie haben erfahren, wie schnell sich unsere Welt und auch Ihre persönlichen Belange verändert haben. Wir machten die Entdeckung von Zeit und konnten Wesenszüge in uns erfahren, von denen wir möglicherweise vor wenigen Monaten noch keine Ahnung hatten. Vielleicht war es ja gut gewesen mit uns zu sein und jetzt, da sich vermutlich alles wieder in Windeseile zu drehen beginnt, wissen wir nicht wirklich, wie wir die wertvolle Zeit mit uns selbst in unserem Alltag kultivieren können. Wir haben erfahren wie erholsam diese Stille in uns ist und welch tiefe Fähigkeit der Kreativität in ihr steckt. Im Karussell des Alltags, das sich immer schneller dreht und höher zu steigen scheint, ganz gleich, ob wir das wollen oder nicht, benötigen wir einen Anker im Innern.
 
Wir vermitteln seit mehr als drei Jahrzehnten die Praxis der Meditation, als ein durchaus modernes und alltagsnahes Werkzeug, um sich selbst nicht zu verlieren. Auch sehen wir in Meditation so etwas wie eine Hygiene für den Geist und einen Ort des friedvollen Umgangs mit uns selbst.
 
So werden wir uns der Kraft der Erinnerungen an das Vergangene und die Kraft der Illusionen an Zukünftigem bewusst, und der Teil, der zwischen diesen gedanklichen Fähigkeiten entsteht, in dem sich uns ein Raum der absoluten Leere eröffnet, finden wir das JEZT. Hier tanken wir auf, dies ist der Ort, der uns Selbstheilung verschafft, der Salutogenese und der Fähigkeit zur Liebe in ihren vielfältigen Formen, Handlungen und Ausdruck. So ist Meditation ein sich stetiges „Erinnern“ an jene Leere, die allgegenwärtig in uns ruht und der wir in Stille und Achtsamkeit näher kommen können.
 
 

Einblicke

Einblicke

Aussichten

Aussichten

 
 
Meditation keinesfalls eine Flucht aus dem Leben, eine Ablehnung von der Realität oder gar eine nette Wellnessveranstaltung. Ganz im Gegenteil ist sie ein gezielter und gradliniger Weg mitten ins Leben hinein und bedeutet wach sein, einfach sein, normal sein, still sein und mit sich sein.
 
Wir alle haben diese Sehnsucht nach dem Selbst in uns. Wir alle haben den Wunsch, friedvoll und gerne mit uns selbst zu sein. Doch irgendwann haben wir diesen Raum der Leere vergessen. Er wurde mit Alltäglichkeiten gefüllt, die niemals ausreichten und auch wir selbst waren nie gut genug. Im Zuge dessen verpassten wir die Wirklichkeit und gingen so weit uns unsere eigene Realität zu erschaffen. So haben wir uns tief im Inneren vergessen, wissen nicht mehr, wer wir wirklich sind und leben möglicherweise Ziele und Zwänge, die wir als nicht unserem Wesen entsprechend empfinden.
 
Doch warum stellt sich das, was doch so einfach scheint, als derart schwierig, ja beinahe unmöglich dar? Warum setzen wir unsere doch so kostbare Energie dazu ein, um gerade vor unserer eigenen Stille zu fliehen? Viele von uns konnten, während der Ausnahmesituation der Pandemie, erste Erfahrungen mit einer inneren Stille machen.
 
 
 
 
Plötzlich wurden die vielen Dinge mit denen wir uns einst ablenkten, wie das Verschwenden in Konsum und Neid, der Gier nach sinnlosen Fantasien durch das Erschaffen von Feindbildern, unnötig. Stattdessen empfanden wir Freundlichkeit und Respekt für uns selbst und mit anderen.
 
Meditation ist einerseits eine seit Jahrtausenden bewährte Methode, sich in der Tiefe selbst zu verstehen, sich seiner Gesamtheit klar zu werden und das eigene Leben zu erschließen. Anderseits ist sie gerade heute eine wunderbare Wissenschaft der eigenen Neurologie.
 
 

 
 
Das Training der Meditation und Achtsamkeit ist ein Übungsweg, der uns langsam verwandeln kann. Ein Weg der Umsicht und der Wertschätzung zu uns selbst. Und doch ist und bleibt die eigentliche Schule der Achtsamkeit und Meditation, unzweifelhaft das Leben selbst! Jeder Augenblick ist gleichzeitig auch immer eine neue Gelegenheit, sich wieder und wieder auf die Gegebenheiten des Lebens einzulassen, ganz gleich wie herausfordernd oder banal sie auch sein mögen. Auf diese Weise werden wir wach für das, was innen und was außer uns ist. Wir sind einverstanden damit, dass Bewusstsein und Bewusstheit sich in uns ausbreiten und weiter wachsen können.
 
Ein Wachstum, das uns klarer erkennen lässt, was wirklich wichtig ist. So trennen wir uns nicht mehr ab, vom Innen und Außen, sondern bleiben in der Verbindung zu uns selbst. Diese Selbst zieht sich wie ein roter Faden durch unser Leben. Wir lassen uns auf das Leben ein und beginnen uns auf beseelte Weise zu entwickelt und zu wandeln. Wir überwinden das alte Gefühl, in irgendwelchen Sümpfen zustecken, unzufrieden, krank oder freudlos zu sein, und empfinden vielmehr eine lebendige Verantwortung für uns selbst. Wir lernen uns lieb gewinnen, ohne auf narzisstische Trugbilder hereinzufallen und in falsch interpretierter Selbstliebe langsam zu vernebeln.
 
Es beginnt eine neue Dimension. Alles, was Sie tun und alles, was Sie je tun werden, wird eine andere Qualität haben. Sie tun möglicherweise gar nichts anderes, als Sie immer getan haben. Haben Ihren Beruf, Ihren Partner, Ihre Familie und doch wird sich Ihr Leben verändern. Weil Sie etwas in sich selbst gefunden haben. Etwas, das Sie entspannen lässt, das Sie ankommen lässt in ihrem eigenen Leben.
 
Wir laden Sie ein, eine Reise zu sich selbst anzutreten, denn Ihr Leben ist einzigartig. Diese Sichtweise müssen sie nicht mit uns teilen, doch wir sind der Meinung, dass wir viel mehr Leben haben, sobald uns in einer radikalen Bewusstheit klar wird, das dieses Leben unser einziges ist. Vom Neandertaler hin zum bewusst human gestalterischen Menschen, der sich in einer großen Weltgemeinschaft zu Hause und aufgehoben fühlt, sind nicht mehr bereit, Unterschiede aufrecht zu halten, sondern unser höchstes Gut wird es sein, endlich die Gleichheit unter uns allen herzustellen und unser Bestreben wird sein, Bewusstheit und Wohlstand für alle Menschen bereitzuhalten. Diejenigen unter uns, die jetzt schon von den Voraussetzungen einer modernen Welt partizipieren, sind aufgefordert, sich einzusetzen, damit jeder einzelne Mensch an Bildung und Wertschätzung teilhaben kann. Wir verändern die Gesellschaft nur dann, wenn jeder Einzelne sich seiner Möglichkeiten bewusst wird.
 

Folder_ ZENtrum Mondsee 2021
 
 
 
 
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